Rheindüker Düsseldorf

Der vorhandene Rheindüker verbindet die nördlichen, rechtsrheinisch gelegenen Stadtteile mit dem linksrheinisch gelegenen Klärwerk Nord.
Mehrere Inspektionen des Rheindükers haben ergeben, dass sich in mehr als 50 Jahren auf der Sohle des Rheindükers ein bis zu 70cm starkes Sediment aufgelagert hat. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Scheidewand zwischen den beiden Dükernieren undicht ist.
Für eine mögliche Instandsetzung wurden in einer Entscheidungsmatrix 8 Varianten in 3 Verfahrensgruppen unterteilt und in Bezug auf Machbarkeit und Baukosten gegenübergestellt. Die Auswertung der Entscheidungsmatrix führte letztlich zu der Erkenntnis, dass die wirtschaftlichste Lösung der Neubau einer Bypassleitung DN 1800 war. Somit erhielt der SEBD einerseits ein redundantes System und hat andererseits die Möglichkeit den vorhandenen Düker zu sanieren.

Auftraggeber:

Landeshauptstadt Düsseldorf – Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD)

Leistungen:

Objektplanung Ingenieurbauwerke nach §45 HOAI, LP 1-7
Tragwerksplanung nach §49 HOAI, LP 1-6
Besondere Leistungen nach HOAI: Örtliche Bauüberwachung

  • Dükeroberhaupt mit Zulauf- und Abzweigbauwerk
  • Dükerleitung (Länge = 982m) im Schild-Rohrvortrieb
  • Dükerunterhaupt mit Auslauf- und Anschlußbauwerk